Biografie

persönliches & berufliches

Maximilian Maier wurde 1990 in München geboren und studierte Geschichte sowie Musikwissenschaft (M.A.). Seit 2014 arbeitet er als Redakteur, Musikjournalist und Moderator beim Bayerischen Rundfunk.

Herrlich geistreich moderiert von Maximilian Maier

Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

Als „Gesicht“ von BR-KLASSIK steht Maximilian Maier regelmäßig für das BR Fernsehen bei Live-Übertragungen vor der Kamera, zum Beispiel bei Konzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie der Münchner und der Berliner Philharmoniker.

Er moderierte die Eröffnung der neuen Isarphilharmonie und die Wiedereröffnung des Staatstheaters am Gärtnerplatz. TV-Höhepunkte sind außerdem immer wieder das große Open-Air „Klassik am Odeonsplatz“ vor über 8.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sowie die Salzburger Festspiele.

Des Weiteren moderiert Maier jedes Jahr das letzte Preisträgerkonzert des ARD-Musikwettbewerbs. Ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger porträtierte Maier für den BR in seinem Film „Traumstart“. In Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper präsentiert er Video-Livestreams ausgewählter Opern-Neuproduktionen, zuletzt im Oktober 2021 „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch in der Regie von Kirill Serebrennikov und unter der Leitung von GMD Vladimir Jurowski. Seit 2016 präsentiert Maier alljährlich die Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele für 3sat. Außerdem moderierte er für ARTE die Opernübertragungen von Verdis „Un ballo in maschera“ und Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ aus der Bayerischen Staatsoper.

In Anerkennung seiner Verdienste um die mediale Präsentation der Kunstform Oper wurde ihm 2019 die „Gottlob-Frick-Medaille“ verliehen.

BR-Moderator Maximilian Maier
Maximilian Maier © BR / Lisa Hinder

Kritik & Journalismus

Für das Radioprogramm BR-KLASSIK verfasste er zahlreiche Beiträge und Kritiken, ebenso seit 2014 als freier Mitarbeiter für den Münchner Merkur. 2016 besuchte er die Musikjournalismus-Akademie (Leitung: Dr. Eleonore Büning) des Heidelberger Frühlings.

Er führte Interviews für Funk, Fernsehen und Print mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Anne-Sophie Mutter, Marina Abramović, Jonas Kaufmann, Elina Garanca, Senta Berger oder Christian Thielemann. Auch schrieb er Live-Blogs für das Web, etwa von den Bayreuther Festspielen oder dem Wiener Opernball.

redaktion

Auch abseits der Klassik ist Maier gefragt. Für den BR-Instagram-Kanal „FrauenGeschichte“ porträtierte er bedeutende Frauenpersönlichkeiten.

Im BR Fernsehen war er Host der Doku „Geschichte weiß-blau“, die die Entstehung des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg begleitete. Außerdem präsentierte Maier die Sendereihe „Geschichte zum Mitnehmen“ in ARD-alpha.

Als Fernsehredakteur bei BR-KLASSIK verantwortet er redaktionell zahlreiche Opern- und Konzertaufzeichnungen sowie Dokumentarfilme.

Musikvermittlung & neue Formate

2019 entwickelte er mit dem Regisseur Michael Wende ein neues, digitales Videoformat: die „klassik shorts“. Hierin präsentiert Maier kurz und pointiert Standardwerke klassischer Musik, beispielsweise die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven, den „Karneval der Tiere“ oder „Le sacre du printemps“. 2020 erschien die zweite Staffel rund um das musikalische Schaffen von Richard Wagner. Die dritte Staffel der Reihe wurde November 2021 veröffentlicht.

Darüber hinaus engagiert sich Maier im Bereich von Musikvermittlung und Education. Im Sommer 2021 konzipierte er speziell für Kinder das Programm „Hier kommt Mozart“ mit dem Münchner Rundfunkorchester, in dem er selbst im Circus Krone Wolfgang Amadeus Mozart darstellte.

Außerdem ist er Moderator des Familienkonzerts „Klasse Klassik“, bei dem bayerische Schulorchester mit Profis musizieren. Der nächste Termin ist am 27. März 2022 in der Isarphilharmonie.

Live-Moderation & Schauspiel

Moderationen verschiedenster Live-Veranstaltungen führten Maier durch Deutschland und Österreich. In München initiierte er das „Kulturgespräch“ im Café Luitpold. Als Bühnenkünstler spielte Maier den Erzähler in „Histoire du soldat“ von Igor Strawinsky sowie die Titelrolle in Friedrich Dürrenmatts „Frank der Fünfte. Oper einer Privatbank“.